Margarete Bick
Solingerin des Jahres
2001

Engagement gegen Ungerechtigkeit

2001 erhielt Margarete Bick die «Silberne Hexe».
1934 wurde sie als jüngstes von vier Kindern in Bielefeld geboren. Bereits als siebenjähriges Mädchen lernte sie Menschen der verschiedensten Nationalitäten kennen: Ukrainer, Russen, Polen, Holländer, Franzosen. Für ihre Eltern war es selbstverständlich, dass diese Fremdarbeiter als Menschen behandelt wurden. 27 Personen saßen oft am Mittagstisch.
In Solingen lernte sie ihren Mann kennen, der bereits eine achtjährige Tochter hatte. Sie engagierte sich bei amnesty. Und als Flüchtlinge in die Nachbarschaft zogen
(12 Familien mit 52 Kindern) unterschrieb sie nicht die Unterschriftenliste, sondern versuchte zu vermitteln, unterstützte die Flüchtlingsfamilien so gut sie konnte, bei Behördengängen und vielem mehr. Mitunter standen 14 Kinder in ihrer Küche, um mit ihr Plätzchen zu backen.
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