Die Solingerin des Jahres 2003
In dieser Walpurgisnacht freute sich Martha
Kuttmann-Svoboda

über die Auszeichnung.
Die Wahlsolingerin, die während des Prager Frühlings mit ihrer Familie aus der Tschecheslowakai flüchten musste, kümmert sich seit 1986 um ihren Sohn René. Dieser wurde beim Überqueren der Straße von einem Auto angefahren, schwer verletzt und sitzt seither im Rollstuhl. In ihrer Laudatio hob Ulla Feldhaus das wachsende Selbstbewusstsein, das Erstarken an einer für die Familie schwierigen Situation hervor.
„Martha Kuttmann-Svoboda lebt Integration von behinderten Menschen aktiv vor. Sie setzt sich für mehr Toleranz ein, sieht immer ihre Arbeit nicht sich selbst im Mittelpunkt“.
Martha Kuttmann-Svoboda bestand darauf, die Auszeichnung nur unter einer Prämisse anzunehmen: „Ich bin hier als Stellvertreterin für die vielen Familien mit ähnlichem Schicksal.“